Solange Sie ein guter Kommunikator sind, kommt es nicht mehr darauf an, ob Sie ein besonderer Typ sind oder eine tolle Ausbildung abgeschlossen haben.
Ihre Körpersprache ist noch wichtiger, als das gesprochene Wort. Sie muss im Einklang mit dem Gesagten sein.
Jegliche Lüge wird sofort vom Gegenüber mit Misstrauen bestraft. Dies erkennt man sehr schnell an der Diskrepanz zwischen Gesagtem und der Körpersprache.
Schon nach einigen Sekunden hat sich die andere Person ein Bild von Ihnen gemacht.
Es muss nichts Gesprochenes im Raum stehen. Es geht im ersten Moment hauptsächlich um Ihre Mimik und Ihre Körperhaltung.
Sie können zum Beispiel versuchen, aufrecht zu stehen und gleichzeitig ein leichtes Lächeln aufsetzen.
Dies kommt deutlich besser bei dem Gegenüber an, als jemand mit hängenden Schultern und einem lustlosen Gesichtsausdruck.
Eine gute Übung ist es, sich vorzustellen, Ihr Kopf würde an einem Seil hochgezogen werden. Mit dieser gestreckten und aufrechten Haltung machen Sie einen guten Eindruck.
Versuchen Sie immer, ehrlich zu lächeln und tun Sie dies mit dem ganzen Gesicht, nicht nur mit Ihren Mundwinkeln.
Um Aggressionen zu vermeiden, macht es Sinn, besonders bei Gesprächen von Mann zu Mann nur kurzzeitig den Blick zu halten.
Dies ist erst recht wichtig, sobald Sie auf andere Menschen zugehen. Wenn Sie mit einem Lächeln empfangen werden, schenken Sie ein großzügiges Lächeln zurück.
Stellen Sie sich vor, Sie würden Ihr Gegenüber in die Arme nehmen, dann fühlt sich die Person wohler und auch wichtiger.
Wenn Sie auf eine Person zugehen, die Sie noch gar nicht kennen, dann stellen Sie sich einfach vor, es wäre ein alter Freund, den Sie lange nicht mehr gesehen haben.
Dies hilft Ihnen dabei, Ihre Mimik und Gestik zu verändern und Sie sind weniger verkrampft zu Beginn der Unterhaltung.
Wenn Sie generell mit solchen Situationen Probleme haben, ist es von Vorteil, wenn Sie regelmäßig visualisieren, wie Sie eine solche Situation erfolgreich meistern.
Später können Sie Ihr visualisiertes Verhalten, so gut wie möglich in der Realität nachmachen.
Viele Menschen wissen gar nicht, dass das Gesprächsthema in einem Smalltalk gar nicht von großer Bedeutung ist.
Beim Small Talk geht es nicht um Worte. Sondern um den Ton, um Harmonie.
Leil Lowndes
Anstatt sich somit über das „perfekte“ Thema den Kopf zu zerbrechen, beginnen Sie lieber damit, herauszufinden, wie der andere drauf ist und passen Sie sich dem anderen an.
Beispielsweise wird es keine lange Konversation zwischen einer aufgedrehten Person und jemandem, der sehr müde ist, geben.
Sobald Sie sich an den Zustand Ihres Gegenübers angepasst haben, kann das eigentliche Gespräch beginnen. Es ist wichtig, dass Sie über etwas Positives reden.
Deswegen vermeiden Sie jegliches Klagen oder Nörgeln. Fragen Sie lieber, warum derjenige heute auch hier ist, woher er kommt oder wo er sein Hemd gekauft hat.
Die Frage nach dem Beruf sollten Sie zu Beginn unterlassen. Dies könnte bei einem Arbeitslosen oder bei einer Hausfrau nicht gut ankommen.
Stattdessen können Sie im Laufe des Gesprächs die Frage nach dem Beruf etwas anders formulieren, zum Beispiel: „Womit verbringen Sie den Großteil Ihrer Zeit?“.
Dies gibt dem Gesprächspartner die Möglichkeit, eine Antwort zu geben, für die er sich nicht schämen muss.
Komplimente sind in den meisten Fällen auch ein sehr guter Gesprächseinstieg. Hierbei sollten Sie mehr versteckte Dinge loben, anstatt auf das Äußere einzugehen.
Suchen Sie nach einem ganz spezifischen, einzigartigen, positiven Merkmal, das die Person, der Sie schmeicheln wollen, aufweist.
Leil Lowndes
Bevor Sie einfach nur den schicken Anzug loben, könnten Sie eher die weißen Zähne oder die schönen Hände ansprechen.
Sprechen Sie mit dem Gastgeber positiv über einen Gast.
Das Lob wird garantiert bei dem Gast ankommen und so haben Sie sich schon Freunde für die nächste Party geschaffen.
„Weniger ist Mehr“, heißt auch hier die Devise. Es wirkt schnell aufgesetzt, wenn Sie zu viel Lob aussprechen.
Lernen Sie auch selbst Komplimente anzunehmen, anstatt die Worte abzuwerten, weil es Ihnen vielleicht peinlich ist. Bedanken Sie sich einfach beim Gegenüber.
Gewöhnen Sie sich an, während des Sprechens zweigleisig zu arbeiten: Reden Sie, achten Sie gleichzeitig aber genau auf die Reaktionen Ihrer Zuhörer.
Leil Lowndes
Offenheit können Sie durch auffällige Kleidung oder Schmuckstücke signalisieren. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Sie jemand anspricht.
Sollte Sie jemand ansprechen, reagieren Sie mit einer offenen Körpersprache. Das heißt keine verschränkten Arme und auch nicht an Ihrem Glas oder Ihrer Handtasche festhalten.
Viel besser ist es, wenn Sie Ihre Handflächen und Handgelenke offen zeigen. Dies weckt unterbewusst Vertrauen beim Gegenüber.
Wenn jemand wissen möchte, woher Sie kommen, antworten Sie nicht nur mit einem Wort, sondern hängen noch zwei bis drei Fakten hintendran.
Dies ermöglicht der anderen Person darauf einzugehen und es kann ein längeres Gespräch entstehen.
Wenn Sie das gleiche Vokabular verwenden wie Ihr Gegenüber, vermittelt dies ihm das Gefühl, auf einer Wellenlänge mit Ihnen zu sein. Wenn er beispielsweise das Wort „Dad“ für seinen Vater verwendet.
Häufig erkennen Sie an der Wortwahl, welches Sinnesorgan der andere bevorzugt verwendet.
Wenn jemand sagt: „Die Stille ist schön!“, dann ist derjenige offensichtlich ein akustischer Typ.
Sie sollten genau so antworten, wie Sie angesprochen wurden. Zum Beispiel: „Ja, es ist so schön ruhig hier“.
Dadurch erschaffen Sie eine Verbindung zwischen dem Gesprächspartner und Ihnen, welche Sie durch häufige Verwendung des Wortes „Wir“ noch verstärken können.
In etwa durch clevere Aussagen wie zum Beispiel: „Was haben wir für ein tolles Wetter heute!“.
Diese Tipps helfen Ihnen nicht nur im privaten Umfeld, sondern auch im Verkauf.
Auf Veranstaltungen können Sie den Gastgeber nutzen, um ins Gespräch mit Gästen zu kommen.
Fragen Sie diesen einfach, wer die betreffende Person ist und was sie beruflich macht oder was ihr Hobby ist.
Diese Infos nutzen Sie dann einfach als Einstieg in das Gespräch, wobei Sie ruhig erwähnen können, woher Sie das wissen.
Andernfalls können Sie auch versuchen, ein Gespräch zu belauschen und bei passendem Stichwort in das Gespräch einsteigen.
Sie sollten zunächst nicht über geschäftliche Dinge sprechen, vor allem nicht auf einer Party.
Wenn Sie zwischen dem Gesprächspartner und Ihnen gemeinsame Interessen entdecken, lassen Sie ihn erstmal erzählen und stellen Sie Fragen.
Am besten informieren Sie sich rechtzeitig über die Gäste, die dort erscheinen, um in Gesprächen mitreden zu können.
Mal angenommen, es kommen viele Tennisspieler zur Party, dann könnten Sie im Vorfeld bereits die wichtigsten Vokabeln aus dem Sport lernen.
Dieses Wissen hilft Ihnen intelligente Fragen zu stellen. Dennoch sollten Sie dann versuchen, schnell in ein anderes Themengebiet zu wechseln, von dem Sie mehr Ahnung haben.
Wenn Sie auf Meetings oder Partys Menschen wieder begegnen, die Ihnen wichtig sind, versuchen Sie sich an Geschichten zu erinnern, die sie Ihnen erzählt haben.
Leil Lowndes
Es kann auch hilfreich sein, ab und an Dinge zu tun oder Bücher zu lesen, die nicht in Ihrem alltäglichen Interessengebiet liegen, um Ihr Vokabular und Wissen zu erweitern.
Bevor Sie die Party verlassen, sprechen Sie nochmal mit dem Gastgeber und sagen Sie ihm, warum Ihnen die Party gefallen hat.
Verzichten Sie auf das typische „es war toll“, nennen Sie richtige Gründe, warum die Party gut war.
Das Gleiche gilt, wenn Sie selber Gastgeber waren, dann können Sie zum Beispiel sagen: „Danke, dass du heute Abend gekommen bist“ oder „Danke für das schöne Geschenk“.
Dies können Sie sich für alle Situationen merken. Wenn Sie herausstechen wollen, dann benutzen Sie nicht einfach nur die Floskeln, die jeder mehrmals täglich hört.
Wenn es ums Geschäft geht, ist es umso wichtiger, vorher zu recherchieren, wer zur Party erscheint, damit Sie sich auf die Gesprächsthemen vorbereiten können.
Denken Sie an Ihre Visitenkarten und am besten auch einen Notizblock. Erscheinen Sie so früh wie möglich.
So können Sie als Erster mit den Menschen ins Gespräch kommen, die für Ihr Business am relevantesten sind.
Essen Sie am besten schon zu Hause, damit Sie sich auf die Gespräche konzentrieren können und keine Zeit verlieren.
Eine einzige unbedachte Äußerung reicht, und schon purzelt man die geschäftliche oder soziale Leiter hinunter.
Leil Lowndes
In persönlichen Treffen erkennt Ihr Gegenüber Ihre Körpersprache sowie Ihre Emotionen. Am Telefon ist dies nicht der Fall und muss ausgesprochen werden.
Das heißt, wenn Sie wütend oder erstaunt sind, sagen Sie etwas wie: „Das macht mich jetzt aber wütend!“
Es ist vorteilhaft, öfter als sonst den Namen der Person zu nennen, um mehr Nähe aufzubauen.
Schaffen Sie mit den magischen Worten ‚wir‘, ‚uns‘ und ‚unser‘ ein Gefühl von Nähe.
Leil Lowndes
Am Anfang des Telefonats ist es wichtig, dass Sie immer fragen, ob derjenige gerade Zeit hat.
Sollten Sie mal unpassend anrufen und der Gesprächspartner ist wütend, zeigen Sie am besten Verständnis, damit sich derjenige schnell wieder beruhigt.
Stellen Sie sich jedes Mal, wenn Sie den Telefonhörer in die Hand nehmen, vor, Sie seien der Star Ihres ganz eigenen Hörspiels.
Leil Lowndes