Unternehmer, Führungskräfte, Entscheider müssen sich nicht wichtiger nehmen, als sie sind.
Mike Fischer
Unternehmer sind wie Adler, die alles überblicken. Sie halten die Firma zusammen und unterstützen bei Bedarf.
Verlassen Sie sich auf Ihre Mitarbeiter. Sie sind die tragende Stütze, die alles zusammenhält, wenn Sie abwesend sind.
Mitarbeiter wollen mehr als nur einen festen, sicheren Arbeitsplatz. Mitarbeiter wollen mitbestimmen, mitverändern, mitgestalten. Das werden sie aber nur in einem Arbeitsklima tun, in dem sie kreativ sein können.
Mike Fischer
Nur wenn Ihre Mitarbeiter genügend Freiheiten besitzen, können sie ihr komplettes Potenzial entfalten.
Arbeiten Sie am, nicht im Unternehmen und stehen Sie kreativen Mitarbeitern nicht im Weg.
Schaffen Sie ein kreatives Arbeitsklima und filtern Sie die Dinge heraus, die für Ihr Unternehmen wirklich wichtig sind.
Wenn Sie nicht wissen, wo Sie hinwollen und was Sie erreichen wollen, brauchen Sie gar nicht erst loszugehen.
Mike Fischer
Nur 14 Prozent der Mitarbeiter können sich mit Ihrem Unternehmen identifizieren. Wirken Sie dem entgegen. Trauen Sie Ihren eigenen Mitarbeitern mehr zu, lassen Sie sie Verantwortung übernehmen und fördern Sie ihr Potenzial.
Jeder Mensch sollte Verantwortung für sein Leben und damit auch für seine Arbeit übernehmen. Wenn jeder weiß, was er wahnsinnig gern tut, dann bringt er auch seine eigenen Ideen ein, trifft mutige Entscheidungen und setzt Vorhaben tatkräftig um.
Suchen und finden Sie Menschen, die für ihren Job brennen. Trennen Sie sich von beruflichen Couch-Potatoes. Wer lustlos am Schreibtisch sitzt, stört nur den Teamgeist.
Lieben und leben Sie Ihr Unternehmen? Wenn ja, werden Sie das auch bei Ihren Mitarbeitern spüren. Leuchtende Augen verraten Ihnen, dass Sie alles richtig gemacht haben.
Jedes menschliche Gehirn produziert im Laufe des Tages um die 60.000 Gedanken. Alleine 72 Prozent davon führen jedoch zu nichts. Sie kosten nur Zeit. Nur ca. 3% der Gedanken sind konstruktiv.
Setzen Sie Ihre Gedanken gezielt ein. Verwenden Sie Ihre Energie für Aspekte, die Sie voranbringen.
Viele sind schon so betriebsblind, dass sie nicht mehr glauben, dass sie Architekten ihres eigenen Lebens sind.
Mike Fischer
Kreieren Sie Visionen und Ziele. Think big - lassen Sie diese große werden. Alleine der Wille zur Verwirklichung sorgt für kraftvolle Gedanken.
Denken Sie breit gefächert. Seien Sie ein Querdenker Ihres eigenen Unternehmens.
Ein Blick über den zu Tellerrand wagen, kann Ideenexplosionen befördern.
Holen Sie Ihre Mitarbeiter ab. So stellen Sie sicher, dass sie mit Ihren Ideen Schritt halten können. Geben Sie Ihren Mitarbeitern Grundprinzipien an die Hand. Das verleiht Orientierung und Sicherheit.
Wer von sich behauptet, 'Ich bin am Ziel', der ist in dem Moment schon überholt.
Mike Fischer
Entwickeln Sie eine Ideenkultur hinter der Sie stehen und die es Ihren Mitarbeitern ermöglicht, eigene Ideen zur Sprache zu bringen.
Zeigen Sie Ihren Mitarbeitern, dass ihre Ideen sehr willkommen sind, ernst genommen und umgesetzt werden. Küren Sie die „Idee des Monats“ und belohnen Sie engagierte Mitarbeiter.
Bei all den Gedanken, die Sie tagtäglich produzieren, sollten Sie Ruhephasen nicht vergessen. Schaffen Sie sich Ihre eigene kleine Oase.
Heute kann ich am Anfang einer Idee, eines Ziels, einer Vision das Ende riechen, schmecken, tasten, sehen und hören.
Mike Fischer
Exzellenz erreicht nur, wer besessen ist von dem, was er tut.
Vergessen Sie niemals den Weg, der Sie zu Ihrem Endziel bringen soll. Nur wenn Sie wissen, was Sie tun, verlieren Sie das Ziel nicht aus den Augen.
Um Branchenbester zu werden, gibt es neun verschiedene Wege: Besessen sein, fokussiert sein, anders denken, nicht langweilen, ehrlich bleiben, Verantwortung tragen, an sich denken, sich nicht zu wichtig nehmen oder einfach nur dankbar sein.
Gewinner leben vom Feedback ihrer Mitarbeiter und dem, was sie dann daraus machen.
Mike Fischer
Lassen Sie sich ruhig von Ihren Mitarbeitern beurteilen, um die Wahrheit über sich als Chef zu erfahren.
Investieren Sie in regelmäßige Mitarbeitergespräche. Beurteilen Sie ihre Arbeit und zeigen Sie, dass Sie deren Arbeit wertschätzen.
Konzentrieren Sie sich auf Ihre Kernkompetenz und perfektionieren Sie diese.
Legen Sie Wert auf einen positiven und zwischenmenschlichen Umgang. Sprechen Sie Probleme dann an, wenn sie entstehen, und kritisieren Sie niemals vor einem Publikum.
Angst vor Fehlern und Kritik sind Hemmschuhe für die Kreativität und Motivation Ihrer Mitarbeiter. Etablieren Sie eine Fehlerkultur, in der es erlaubt ist, Fehler zu machen.
Seien Sie für Ihre Mitarbeiter da und hören Sie ihnen zu. Anstatt sofort Kritik zu üben, sollten Sie sie an ihren Fehlern wachsen lassen.
Auch als Chef brauchen Sie nicht perfekt zu sein oder so zu tun, als ob sie es wären. Nur als Team sind Sie in der Lage, alles zu erreichen.
Zuerst kommt die Firma, dann kommt die Firma, als drittes kommt die Firma, und dann kommt gern der Mitarbeiter, und dann kommt irgendwann ganz tief unten im Müll: der Chef.
Mike Fischer
Meistens gehen die Kleineren und Schwächeren den üblichen Weg – und damit unter.
Mike Fischer
Stellen Sie sich vor, Sie handeln vollkommen anders, als die Wettbewerber es erwarten. Probieren Sie etwas Neues und versuchen Sie bewusst, ausgetretene Pfade zu verlassen. Damit steigern Sie Ihre Chance, den Wettkampf als Sieger zu verlassen.
Brechen Sie Regeln, um Probleme zu lösen.
Stehen Sie zu Ihren Schwächen. Nutzen Sie außerdem das Wissen über Ihren Gegner, um eine Strategie zu entwickeln und nehmen Sie Ihre Konkurrenz ernst.
Der Businesskrieg ist die beste Methode gegen Hochnäsigkeit, Fantasielosigkeit und Bequemlichkeit.
Mike Fischer
Zufriedene Mitarbeiter geben Ihre Begeisterung gerne nach außen weiter. Deswegen sind Ihre Mitarbeiter das beste Marketinginstrument, um neue begeisterte Mitarbeiter und Neukunden an Land zu ziehen. Ernennen Sie sie zu Ihren Markenbotschaftern.
Geben Sie Ihren Mitarbeitern die Freiheit, individuell mit den Kunden zu verfahren. Sie werden sehen, welche Wirkung kleine Gesten erzielen können.
Der Unternehmer ist in unserer Gesellschaft ein ganz wichtiger Mensch, der nicht nur die Wirtschaft nach vorn bringt, sondern auch die Demokratie.
Mike Fischer
Jeden Tag prasseln Tausende von Botschaften auf uns ein. Wenn Sie eine wichtige Nachricht vermitteln wollen, dann tun Sie es auf direkte Art und Weise.
Kommen Sie auf den Punkt. Ausschmückungen sind zwar nett, bringen Ihrem Gegenüber jedoch nichts.
Kommunikation ist das, was sich Mitarbeiter wünschen.
Ehrlichkeit sollte in Ihrem Unternehmen großgeschrieben werden. Vermeiden Sie es, Dinge geheim zu halten.
Misten Sie aus! Alles, was nicht von Nutzen und lediglich Ballast ist, muss weg.
Befreien Sie sich vom Unwesentlichen – nicht nur auf der materiellen Ebene – und Sie haben die Chance, bei den 20 Prozent des Wesentlichen in Ihrem Leben anzukommen.
Mike Fischer
Jedes Unternehmen benötigt einen Leitfaden, der allen Mitarbeitern Orientierung und Halt gibt. Entwickeln Sie diesen Leitfaden, Ihrer unternehmenseigne Spielkultur, gemeinsam.
Ein Unternehmensleitfaden zeigt das Leitbild des Unternehmens auf, auf welchem Weg zum Beispiel die Umsatzziele erreicht werden sollen und enthält auch mögliche Notfallpläne.
Holen Sie Ihre Mitarbeiter ins Boot. Machen Sie sie zu Mitunternehmern.
Entwickeln Sie Ihre Spielkultur des Unternehmens stetig weiter. Führen Sie dazu Fragebogen ein, die zu einer Optimierung führen.
Jeder neue Mitarbeiter liest die Spielkultur und unterschreibt sie, dann erst kommt der Arbeitsvertrag.
Mike Fischer
Familienunternehmen sind ein Erfolgsmodell – aber nur, wenn man Kindern auch die Freiheit lässt, die Firma zu verlassen. Nicht jeder will das Erbe seiner Eltern antreten.
Sehen Sie Ihre Mitarbeiter als Teil Ihrer Familie. Gemeinsam können Sie viel erreichen.
Wenn Sie sich, Ihre Arbeit, Ihr Leben verändern wollen, wenn Sie besser werden wollen, wenn Sie erfüllt leben wollen: dann müssen Sie sich ständig neu in das verlieben, was Sie tun.
Mike Fischer
Fördern Sie Ihre Mitarbeiter in dem, was sie lieben.
Leidenschaft kann nur entflammen, wenn wir etwas gerne tun.
Man kann nicht sagen, was Erfolg beschert. Man kann nur sagen, was Erfolg verhindert oder zerstört.
Rolf Dobelli
Wer erfolgreich sein will, muss nicht in erster Linie lernen, Probleme zu lösen, sondern Probleme zu vermeiden. Diese gewonnene Erkenntnis beseitigt Denkfallen und offenbart Ihnen den einzig richtigen und klugen Weg.
Hilfreich auf dem Weg der Problemvermeidung ist es, sich zu fragen, was man besser nicht tun sollte. Viele Menschen wissen oft besser, was sie nicht wollen.
Wer viel Energie in eine Sache steckt, wird das Ergebnis überbewerten.
Rolf Dobelli
Willenskraft funktioniert wie eine Batterie. Nach einer Weile ist sie leer und muss wieder aufgeladen werden.
Rolf Dobelli
Denkarbeit ist anstrengend und nach einer Weile benötigt unser Gehirn eine Pause. Planen Sie täglich erholende Aktivitäten in Ihren Arbeitstag ein und durchbrechen Sie Ihr stressiges und strukturell durchdachtes Gerüst.
Sie haben eine Bitte an Ihren Vorgesetzten oder wollen Ihm einige Vorschläge unterbreiten? Dann sprechen Sie Ihn bereits in den frühen Morgenstunden darauf an und nutzen Sie seine ausgeruhte Stimmung für sich.
Bevor Sie eine wichtige Entscheidung treffen, sollten Sie Folgen und Risiken abwägen. Fragen Sie sich, ob Ihre Argumente für einen weiteren Schritt tatsächlich förderlich sind, oder ob Ihre eigenen Gefühle Sie hingegen zu einer Entscheidung tendieren lassen („Affektheuristik“).
Fallen Sie nicht auf die sogenannte „Selbstbeobachtungsillusion“ herein. Auch wenn Sie von Ihrer eigenen Entscheidung überzeugt sind, vermeiden Sie es trotzdem, alle anderen Kollegen lediglich als Idioten abzustempeln.
Wir sind von unseren eigenen Ideen betrunken.
Rolf Dobelli
Wir Menschen halten unsere eigenen Ideen und Konzepte für besonders wertvoll. Deshalb überschätzen beispielsweise Politiker ihre Möglichkeiten gewählt zu werden und viele Techniker das Interesse der Käufer an ihren ausgeklügelten Funktionen.
Sorgen Sie selbst dafür, dass Sie Wahlmöglichkeiten haben und holen Sie alternative Angebote ein. Ziehen Sie Rationalität unüberlegten Entscheidungen vor.
Bedenken Sie aber, dass noch mehr Informationen nicht zwangsläufig dazu führen, dass Sie bessere Entscheidungen treffen. Ebenso werden Informationen oft gezielt gestreut, um Menschen vom eigentlich Wesentlichen abzulenken.
Analysieren Sie sorgfältig, schauen Sie sich Bewertungen oder Informationen auch über längere Zeiträume an, bilden Sie sich ein fundiertes Urteil und lassen Sie sich dabei nicht unter Druck setzen.
Zweifel sind erwünscht. Trauen Sie nicht allen Angeboten - hinterfragen Sie stattdessen. Die Herausforderung ist es, Relevantes aus den zahlreichen Information herauszufiltern.
Versuchen Sie, mit einem Minimum an Informationen durchs Leben zu kommen.
Rolf Dobelli
Lassen Sie sich nicht vom Informationsrausch der Medien vom Weg abbringen. Probieren Sie es doch einmal mit etwas Neuem: der Infodiät. Dabei verzichten Sie auf Nachrichten und Zeitungen und lesen stattdessen Bücher und Hintergrundartikel.
News sind für den Geist, was Zucker für den Körper ist.
Rolf Dobelli
Akzeptieren Sie es, dass manche Menschen talentierter sind als Sie. Statt sich unterlegen zu fühlen, greifen Sie lieber zu. Gewinnen Sie fähige Mitarbeiter für sich, werden Sie zu Verbündeten und lernen Sie von Ihnen.
Bei einem Bewerbungsgespräch haben der erste Eindruck und die zum Schluss erhaltenen Informationen den größten Einfluss auf die Entscheidung.
Vergeben Sie während Bewerbungsgesprächen in Abständen von wenigen Minuten Noten, die Sie schriftlich für sich festhalten. Die Entscheidung, welchen Kandidaten Sie künftig als Mitarbeiter willkommen heißen wollen, wird Ihnen dadurch leichter fallen.
Geplapper maskiert Nichtwissen.
Rolf Dobelli
Beschriebene Erfahrungen auf dem Blatt sind nur dann etwas Wert, wenn die Präferenzen Ihrer Bewerber auch wirklich der Realität entsprechen. Überprüfen Sie daher deren Angaben nach Richtigkeit.
Seien Sie sich als Einstellungsprüfer darüber im Klaren, dass nicht jede der Erfahrung Ihrer Bewerber auf andere Lebensbereiche übertragbar ist. Wer ein ausgeprägtes Gespür für IT hat, muss nicht auch bei Verhandlungen ein Genie sein.
Fragen Sie während des Bewerbungsinterviews nach konkreten Beispielen für Erfolge des Bewerbers und ganz besonders auch nach Misserfolgen oder nicht erreichten Zielen.
Wenn du keine guten Noten hast, wird es dir später schwerfallen, einen guten Job zu finden. Wem wurde dieser Satz in der Schule nicht eingebläut? Noten sind jedoch kein Garant dafür, wahre Aussagen über die Fähigkeiten eines Menschen zu treffen.
Menschen sind weil- süchtig.
Rolf Dobelli
Lassen Sie Ihre Mitarbeiter nicht im Dunklen, was das Ziel Ihrer Aufgaben anbelangt. Diejenigen, die wissen, wofür sich sein Einsatz lohnt, gehen beruhigter an die Bewältigung Ihrer Aufträge heran.
Geben Sie Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, sich auch Aufgaben zu widmen, die sie aus eher ideellen Gründen tun, ohne konkret dafür entlohnt zu werden. Damit verhindern Sie, dass sich Ihre Mitarbeiter auf finanziell lukrative Aufgaben fokussieren.
Eine Gruppe ist stärker, als jeder Einzelne. Werden Sie sich dieser Erkenntnis der Evolution bewusst und nutzen Sie dies, um den Teamzusammenhalt zu stärken.
Bestimmte Merkmale, die jeder Mensch für sich bestimmt, sind verantwortlich dafür, dass wir uns einer bestimmten Gruppe zugehörig fühlen. Finden Sie Gemeinsamkeiten in Ihrem Team, die sie zusammenschweißen können.
Trotz des Wunsches nach Gruppenbildung sind die Menschen eigensinnige und neidvolle Geschöpfe. Um aufkommenden Neid bei Ihnen zu vermeiden, finden Sie am besten Ihr eigenes Terrain, in dem Sie der/die Beste sind.
In der heutigen Welt ist Neid nicht mehr lebenswichtig. Wenn mein Nachbar sich einen Porsche leistet, bedeutet das nicht, dass mir dadurch etwas entgeht.
Rolf Dobelli
Von allen Emotionen ist Neid die idiotischste.
Rolf Dobelli
Menschen lassen sich mit Begründungen beruhigen – auch wenn diese völlig nichtssagend sind.
Verlassen Sie sich nicht auf Durchschnittswerte. Sie können Ausreißer nach oben oder unten egalisieren. Gerade bei Finanzprodukten können durch Kombination von Produkten unterdurchschnittliche Erträge verschleiert werden.
Wenn Sie ein Firmenprodukt vermarkten wollen, dann sollten Sie auf Werbung setzen. Dabei gilt der Leitsatz: Auch schlechte Werbung bleibt im Gedächtnis. Ursache ist der Schläfereffekt, der eine Nachricht auch Wochen später noch im Gehirn verbreitet.
Ihr Ziel sollte es sein, emotionale Botschaften an ein Publikum heranzutragen. Wählen Sie dazu aufmerksamkeitserhöhende Fotos, die die Menschen berühren.
Für das Marketing ebenfalls interessant ist, dass Menschen Dinge höher bewerten, je mehr Aufwand Sie damit verbunden haben.
Werben Sie mit unschlagbaren Angeboten wie dem Slogan Letzte Chance. Nichts ist für Shopaholics schlimmer, als ein perfektes Angebot ausgeschlagen zu haben. Die Reue, eine einmalige Gelegenheit nicht genutzt zu haben, verleitet zum Kaufrausch.